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Fahrdienst für schwerbehinderte Menschen

Service
Fahrdienst für schwerbehinderte Menschen
Der Bezirk Schwaben ist als Kostenträger zuständig für die Eingliederungshilfe, das heißt, für Hilfen für Menschen mit Behinderung. In diesen Bereich der überörtlichen Sozialhilfe gehört auch der Fahrdienst für schwerbehinderte Menschen. Ziel dieser Hilfe ist es, durch Zahlung einer Pauschale den schwerbehinderten Menschen die Nutzung eines Fahrdienstes zu ermöglichen und somit die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu erleichtern.
Für weitere Fragen wenden Sie sich an den Bezirk Schwaben

Wer kann den Fahrdienst beantragen?
Voraussetzungen:
n Vorliegen einer Behinderung
n Hauptwohnsitz im Regierungsbezirk Schwaben
n Vollendung des 16. Lebensjahres
n Schwerbehindertenausweis
mit dem Merkzeichen ”aG”
oder
mit den Merkzeichen ”G“ oder „H“ und einem Grad
der Behinderung von 100
oder
mit den Merkzeichen ”Bl” und einem Grad der
Behinderung von 100

Welche Leistungen erhalten Sie?
Sie erhalten zur Teilnahme am Fahrdienst eine monatliche
Entgeltpauschale, die auf Ihr Konto überwiesen
wird.
Diese beträgt 100 €
und für Rollstuhlfahrer, die auf
Spezialfahrzeuge angewiesen sind 200 €.
Sie beträgt 50 Prozent also 50 € bzw. 100 €,
n sofern Sie in einer stationären Einrichtung wohnen
oder
n der mit Ihnen im Haushalt lebende Angehörige einKraftfahrzeug besitz
Sollte der Berechtigte selbst, der nicht getrennt lebende
Ehegatte beziehungsweise Lebenspartner, ein Elternteil
des behinderten Menschen über ein aufgrund der Behinderung
steuerfreies oder durch sonstige öffentliche
Leistungen bezuschusstes Kraftfahrzeug verfügen, ist
die Höhe dieser Ersparnis auf die Leistungen für den
Behindertenfahrdienst anzurechnen.

In welcher Höhe müssen Sie sich aus Ihrem Einkommen beteiligen?
Ihre Eigenbeteiligung orientiert sich an der Einkommensgrenze
nach § 85 SGB XII. Bei minderjährigen Kindern ist
das Einkommen und Vermögen der Eltern entscheidend.
Freigrenze Stand 01.01.2011:
Alleinstehender:
Doppelter Regelsatz 728 €
+ Kosten der Unterkunft
Verheirateter:
Doppelter Regelsatz 728 €
+ Familienzuschlag Ehegatte 255 €
+ Familienzuschlag für jedes Kind 255 €
+ Kosten der Unterkunft
Aus dem die Einkommensgrenze übersteigendem Einkommen
werden in der Regel 80 Prozent, bei Blindheit
beziehungsweise Pflegestufe III 40 Prozent als Eigenbeteiligung
auf die zustehende Pauschale angerechnet

In welcher Höhe müssen Sie sich aus Ihrem Vermögen beteiligen?
Es gelten die sechsfachen Vermögensgrenzen nach § 90 Abs. 2 Nr. 9 SGB XII. Bei Ehegatten wird das gemeinschaftliche
Vermögen berücksichtigt. Ein selbst bewohntes Hausgrundstück oder eine Eigentumswohnung bleiben anrechenfrei.
Freigrenze Stand 01.01.2011:
Alleinstehender: 6-facher
Grundbetrag (6*2.600 €) 15.600 €
Verheirateter:
6-facher Grundbetrag (6*2.600 €) 15.600 €
+ 6-facher Zuschlag Ehegatte (6*614€) 3.684 € 19.284 €
+ 6-facher Zuschlag für jedes Kind (6*256 €) 1.536 €
Das übersteigende Vermögen wird auf die zustehende Pauschale angerechnet

Wofür können Sie die Pauschale verwenden?
Die Pauschale kann beispielsweise für Fahrten zur
Förderung der Begegnung und des Umgangs mit nicht
behinderten Menschen oder zum Besuch von Veranstaltungen
oder Einrichtungen, die der Geselligkeit,
der Unterhaltung oder kulturellen Zwecken dienen,
genutzt werden. Auch die Erledigung der alltäglichen
Bedürfnisse wie beispielsweise Einkaufsfahrten
gehört selbstverständlich dazu.
Ausgeschlossen sind Fahrten
n zu ärztlichen und therapeutischen Behandlungen
n zum Besuch von Arbeitsstätten, Schulen,Tagesstätten und dergleichen
n mit verwandten Privatpersonen, die in Ihrem Haushalt leben
n für die von einer Einrichtung organisierte Gemeinschaftsaktivitäten für die Heimbewohner
n zwischen Einrichtungsteilen und auf dem Gelände einer Einrichtung.
n mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bahn oder Bus
Bei zweckfremder Verwendung der Pauschale können die Leistungen eingestellt werden 
 
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